Kunstpunkte 2012 – Erstmalig auch inklusive galerieA
Ich freue mich sehr darüber, in diesem Jahr erstmalig an den, vom Kulturamt der Stadt Düsseldorf geförderten Kunstpunkten teilnehmen zu können.
An meiner Seite sind:
Natascha Fries – www.schokomokoellas.de
Silke Noltenhans – www.buyart.de und
Ralf Schock – www.ralph-unplugged.com

Die Öffnungszeiten des Ateliers:
Samstag, 25.08.2012, von 14:00 – 20:00 Uhr
Sonntag, 26.08.2012, von 12:00 – 18:00 Uhr
Finissage und Lesung in der Kunstmüllerei, Düsseldorf, am 07.02.2010
Im Rahmen der crossart-Finissage hatte ich die Möglichkeit, eine Auswahl meiner Gedichte vorzustellen.

Aus der Anthologie *Sonnenwind oder Die Einladung zum Träumen* präsentierte ich u.a. folgendes Werk:
fensterplatz
die sonne scheint
alles ist wie sonst auch
die menschen laufen geschäftig durch die straßen
mit einem ganz wichtigen ziel vor augen
ich sitze am fenster
und weiß nicht wie es weitergehen soll
wie ist das mit dem leben
was war daran nochmal so wichtig
wolken ziehen am himmel entlang
kinderlachen perlt durch die luft
irgendwo bellt ein hund
die zeit vergeht
ich sitze am fenster
und denke nach
was war noch das wichtige an das ich denken wollte
in meinem kopf herrscht gähnende leere
die abenddämmerung läßt das letzte sonnenlicht erstrahlen
der fluss fließt wie schon seit hunderten von jahren
blätter bewegen sich leicht im abendwind
die nacht bricht an
ich sitze am fenster
und weiß nicht mehr wo ich wirklich bin
wo ist mein platz im leben
wo war ich gestern dass ich heute hier bin
die nacht
stille
ruhe
dunkelheit
ich sitze am fenster
und weiß dass das leben zu ende gehen wird
worte werden ungesagt bleiben
dinge werden ungetan bleiben
aber
ich hatte einen fensterplatz
im schauspiel des lebens
Das Gedicht wurde bereits hier veröffentlicht.
Oct. 23, 2009: Renaissance Masquerade Ball – Charity Auction for Ethiopiaid – Abu Dhabi
I am happy to announce that I will be attending the Renaissance Masquerade Ball and Charity Auction on October 23, 2009.
This event takes place at the Hilton Abu Dhabi Hotel and proceeds go to Ethiopiaid.
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Turquoise Acrylics on Canvas 30 x 60 cm   Orchestra of colors  the sea of freedom joy playful bliss and harmony |
Düsseldorf: LUKAS, die Künstlerfarben- und Maltuchmanufaktur
Oft fuhr ich an der Firma LUKAS im Düsseldorfer Stadtteil Wersten vorbei. Und wusste, dass diese Firma seit vielen Jahren die bekannten Künstlerfarben herstellt. Und sah ein Fabrikgebäude, wie es Unzählige in der Stadt gibt.
Nun hatte ich aber kurzfristig die Gelegenheit, durch eine Werksbesichtigung Einblicke in jene Firma zu erhalten, die mir von außen so ganz normal und eigentlich auch recht unscheinbar erschien.
Und schnell sollte ich meine Meinung ändern.
Im Jahre 1862 gründete Kommerzienrat Dr. Franz Schoenfeld die Firma in der Düsseldorfer Bismarckstraße. Die Firma wuchs, und im Jahr 1899 nahm man die Maltuchproduktion auf. 1907 übertrug Kommerzienrat Dr. Franz Schoenfeld die Leitung der Firma seinem Sohn Paul Schoenfeld. Nur vier Jahre später verstarb der Gründer der Firma LUKAS.
1919 übernahm Dr. Eduard Talbot die Geschäftsführung von seinem Onkel Paul Schoenfeld, der 1920 verstarb.
Durch die Kriegswirren wurde das Fabrikgebäude zerstört und man musste auf andere Gebäude in Forchheim und Viersen ausweichen, wobei aber die Geschäftsleitung in Düsseldorf verblieb.
1945 konnte die Produktion in Düsseldorf-Heerdt wieder aufgenommen werden, 6 Jahre später übersiedelte man in das wiederaufgebaute Stammhaus auf der Adlerstraße/Pempelforter Straße.
1955 verstarb Dr. Eduard Talbot, seine Tochter Christa Talbot übernahm die Geschäftsleitung.
1960 zog man in die neu errichteten Fabrikations- und Büroräume auf der Harffstraße 40, in der die Firma LUKAS noch heute ansässig ist.
1962 feierte man das 100jährige Bestehen der Firma Dr. Fr. Schoenfeld & Co. in Düsseldorf. Und seit diesem Zeitpunkt besteht auch das LUKAS-Firmenlogo in seiner jetzigen Form und zeigt den stilisierten Schutzpatron der Maler und Künstler: den Heiligen Lukas.

Bis heute werden auf der Harffstraße alle Schoenfeld-Malfarben produziert, seit 1998 unter der Obhut von Hubertus Heusgen, dem Ururgroßneffen des Gründers Franz Schoenfeld.
Ca. 60 Mitarbeiter kümmern sich tagtäglich darum, dass auf traditionelle Art und Weise und –wo immer möglich- in Handarbeit Farben und Malmittel, insgesamt ca. 5000 Artikel, entstehen, die den höchsten Ansprüchen gerecht werden.
Betritt man das Firmengebäude, hat man direkt den Eindruck, in einem Familienbetrieb zu stehen, in einem Betrieb also, in dem auch ein familiäres Arbeitsklima herrscht. Die Mitarbeiter sind freundlich und gehen offensichtlich gewissenhaft ihren Aufgaben nach. Man sieht Maschinen mit eingeprägten Jahreszahlen, z.B. von 1960, die aber augenscheinlich nicht gealtert sind, sondern noch so hervorragend ihren Dienst versehen, dass neumodische Geräte sie nicht ersetzen können.
Natürlich werden auch hier z.B. die Farben nach geltenden Richtlinien und Vorschriften hergestellt, doch wichtig ist es, auch den *Faktor Mensch* hervorzuheben. Sehr hochwertige Farben, deren Chargenmengen nicht so groß sind, werden oftmals noch in Handarbeit abgefüllt und manuell mit Etiketten versehen. Häufig erfolgt dann auch noch die Verpackung in die entsprechenden Kartons mit der Hand.

Ich habe die Fa. LUKAS als einen Betrieb kennengelernt, in dem man Hand in Hand arbeitet und dies im wahrsten Sinne des Wortes. Je länger ich in diesem Hause verblieb, desto besser verstand ich z.B. die Firmen- und Preispolitik. Ich hatte mich bislang gescheut, den immer etwas höheren Preis für LUKAS-Farben zu zahlen, doch seitdem ich gesehen habe, auf welche Art und Weise und in welchem Umfeld die Produkte hergestellt werden, die man im Handel neben unzähligen anderen Marken wiederfindet, verbindet mich eine wertvolle, fast schon nostalgisch anmutende Erfahrung mit diesen Farben, und ich werde sicherlich demnächst einmal öfters darüber nachdenken, welcher Firma ich den Vorzug bei der Wahl meiner Farben geben werde.
Logo und Fotos für die Collage: LUKAS Künstlerfarben- u. Maltuchfabrik, Düsseldorf

